Wenn ein Ja klar schneller über die Lippen kommt, als einem lieb ist.
Abends im Bett, müde und leer, und im Kopf die Frage: Warum fragt niemand, wie es mir geht? Dabei war ich den ganzen Tag für alle da. Ja zur Kollegin, Ja zum Termin am Wochenende und Ja zu einem Gefallen, um den mich noch nicht einmal jemand gebeten hat.
Es geht ums zu schnelle Ja-Sagen und um den Punkt, an dem aus Für-andere-da-sein langsam ein Sich-selbst-vergessen wird. Wir schauen darauf, woher dieses Muster kommt und wie wir lernen können, nicht mehr ganz so selbstverständlich über uns selbst hinwegzugehen.
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